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Wie alles begann

1925 gründet Max Rhodius im Zentrum von Weißenburg ein kleines Familienunterneh-
men zur Herstellung von einfachen Draht-
gestricken für Topfreiniger. Zu Beginn sind vier Mitarbeiter im Betrieb
sowie eine Vielzahl von Heimarbeitern beschäftigt.

Anfang der 50er Jahre wird die Produktpalette erweitert. Im Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik werden Filtermedien sowie Produkte zur Schalldämmung hergestellt. Durch die Ausweitung des Fabrikations-
programmes vergrößert sich das Mitarbeiterteam
des Unternehmens.

Nach dem Tod von Max Rhodius tritt sein Enkel in die Firma ein.

Zwischen 1968 und 1974 wird das alte Betriebsge-
bäude erweitert und umgebaut. Erste Drahtgestricke
für die Katalysator-Technologie der Automobilbranche werden entwickelt und produziert.

Wachstum gekoppelt mit Innovationen für die
Automobilindustrie sowie die Markterschlies-
sung der Bereiche Verfahrens-, Elektro-, Um-
welt- und Maschinenbautechnik führen 1985
dazu, dass das Betriebsgelände zu klein wird und die Max Rhodius GmbH
in das neu geschaffene Industriegebiet Weißenburg Süd umsiedelt.
Bis 1994 verfügt Rhodius damit über 7.700 m² Produktionsfläche und
140 Mitarbeiter.

Die 90er bringen die Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Südafrika für die Drahtgestrick-Produktion. Zu Beginn des Jahres 1992 übernimmt die EX-CELL-O-Gruppe die Max Rhodius GmbH. Ein Meilen-
stein ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, der 1998 die Zertifizie-
rung nach Qualitätsstandard VDA 6.1 und QS 9000 folgt. Am 01.01.1999
wird die RHODIUS GmbH an die Bürger AG verkauft. Dadurch kann
RHODIUS seine Marktposition weiter ausbauen und somit den Standort
sichern.

2001 liefert RHODIUS bereits mit 178 Mitarbeitern hochwertiges Drahtge-
strick für die verschiedensten Anwendungsgebiete in der Automobil-, Ver-
fahrens- und Umwelttechnik und beginnt wieder mit der Lehrlingsausbil-
dung (metallverarbeitende und kaufmännische Berufe), damit der notwen-
dige qualifizierte Personalbedarf der Zukunft aus eigenen Ressourcen
gedeckt werden kann.

Mit der Gewinnung weiterer europäischer Air-
bag-Generatoren-Kunden kann dieser Sektor
massiv ausgebaut werden. Als bis dato größte
Investition wird 2002 eine vollautomatische Fertigungsanlage (Investition:
knapp 1 Million Euro) für einen Airbag-Kunden in Betrieb genommen.
2003 wird ein Produktionsstandort in Ungarn gegründet. Dadurch gelingt
es, Marktanteile im Bereich Automotive (Drahtgestrickprodukte für Abgas-
anlagen) zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit dem Verkauf der Unternehmensteile RHODIUS Weißenburg, dem Produktions-
standort in Laage (Mecklenburg-Vorpommern) und RHODIUS Tapolca
(Ungarn) zum 31.12.2005 durch die BÜRGER AG an die NORD Holding
Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Hannover und die Bayerische
Beteiligungsgesellschaft als Mehrheitsgesellschafter ist das Jahr 2005
das Jahr der Neuorientierung und Veränderung für RHODIUS.

Heute beschäftigt das stark expandierende Unternehmen über 400 Mit-
arbeiter an 4 Standorten mit ständig wachsendem Kundenkreis und
immer neuen Anwendungen.